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„Chemieschleuder“ Planschbecken Sehnlichst wird die heiße Sommerzeit erwartet, damit die Kinder endlich ihren Bewegungsdrang ungehindert ausleben können. Der Garten ruft, der Sandkasten wird neu belebt und auch das allseits beliebte Planschbecken darf für eine entsprechende Abkühlung nicht fehlen. Doch hierbei ist Vorsicht geboten! Hormonähnliche Weichmacher Die Zeitschrift "Ökotest" hat in zehn von zwölf Produkten gefährliche Weichmacher in hoher Konzentration gefunden. Diese Phthalate stehen im Verdacht krebserregend zu sein. Sie schädigen die sensible Leber und die Nieren und beeinträchtigen die Fortpflanzungfähigkeit.
Giftige Stoffe Außerdem enthielten die Planschbecken giftige zinnorganische Verbindungen, darunter die besonders problematische Chemikalie Tributylzinn, die das Immun- und Hormonsystem nachweislich schädigt. Gerade bei Hitze lösen sich diese gesundheitsgefährdenden Stoffe aus dem Plastik und werden so über die Haut aufgenommen. Kleine Kinder beißen und nuckeln gerne am Rand eines Planschbeckens und auch die größeren nehmen gerne mal einen Schluck Wasser aus dem bunten, hübsch anzusehenden Wasserbecken. Einige Hersteller haben inzwischen die gefährlichen Weichmacher ersetzt. Die verwendeten Ersatzstoffe sind allerdings noch nicht auf ihre Schädlichkeit hin getestet worden.
Alternative Hartplastik Einzige Alternative sind Hartschalenprodukte, die in jedem Baumarkt oder in gut sortierten Spielwarenläden zu bekommen sind. Sie enthalten keine schädlichen Weichmacher und sind zudem kostengünstig.
Ertrinkungsgefahr Bitte achten Sie auch darauf, dass Planschbecken eine enorme Gefahr darstellen zu ertrinken. Jedes Jahr ertrinken Kinder im Planschbecken, dass auf der heimischen Terasse steht. Eine Handbreit hohes Wasser reicht für ein Kleinkind aus, um darin zu ertrinken.
Also, Vorsicht in jeder Hinsicht ist geboten. Viel Spaß!
Juni 2010 Mirjam von Ribbeck
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